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Report · Stand Q3 2026

Fertighaus-Preisindex Schweiz Q3 2026

Wie viel kostet der Quadratmeter Fertighaus im dritten Quartal 2026 wirklich? Dieser Report wertet 14 bepreiste Häuser aus unserer redaktionell geprüften Datenbank aus – Median, Durchschnitt, Preisspannen je Haustyp und die Marktentwicklung seit 2020, transparent und datenbasiert.

Median-QuadratmeterpreisCHF 4’999/m²schlüsselfertig, ohne Bauland
DurchschnittCHF 4’801/m²über alle Haustypen
Günstigstes HausCHF 1’963/m²Ausbauhaus mit Eigenleistung
Teuerstes HausCHF 6’145/m²gehobenes Segment

Datenbasis: 14 von 19 Häusern mit hinterlegtem Ab-Preis. Werte gerundet, Bauland und Baunebenkosten nicht enthalten.

Marktentwicklung 2020–2026

Kuratierte Indexreihe (Basisjahr 2020 = 100), angelehnt an den amtlichen Baupreisindex und auf den Fertighaus-Markt geglättet. Sichtbar wird der starke Kostensprung 2021/2022 und die spürbare Beruhigung seit 2023.

202020212022202320242025202690105120145

Quadratmeterpreis je Haustyp

Median-Quadratmeterpreise nach Haustyp, berechnet aus den Ab-Preisen unserer Datenbank. Der Abstand zwischen Ausbauhaus und Stadtvilla zeigt, wie stark Ausbaustufe und Ausstattung den Preis beeinflussen.

AusbauhausDoppelhausBungalowEinfamilienhausStadtvilla0k2k4k6k8k
HaustypMedianØSpanneHäuser
AusbauhausCHF 2’093/m²CHF 2’093/m²1’963–2’2232
DoppelhausCHF 6’034/m²CHF 5’926/m²5’600–6’1453
BungalowCHF 5’487/m²CHF 5’487/m²5’487–5’4871
EinfamilienhausCHF 4’853/m²CHF 4’981/m²4’519–5’6994
StadtvillaCHF 4’888/m²CHF 4’961/m²4’669–5’3994
Günstigstes SegmentAusbauhaus · CHF 2’093/m²
Teuerstes SegmentDoppelhaus · CHF 6’034/m²

Preisspannen je Anbieter

Für 34 Hersteller liegen belastbare Ab- und Höchstpreise vor. Die Spanne zeigt, wie breit das Portfolio zwischen kompaktem Einstiegshaus und grosszügigem Familien- oder Villenentwurf reicht.

AnbieterRegionAb-Preisbis≈ CHF/m²
massa hausDeutschschweizCHF 111’999CHF 215’999742–1’430
SchwörerHausDeutschschweizCHF 188’997CHF 752’8281’443–5’747
WeberHausDeutschschweizCHF 189’000CHF 656’0001’370–4’754
Town & Country Haus DeutschlandDeutschschweizCHF 195’000CHF 320’0001’667–2’735
Vario-Haus - DeutschlandDeutschschweizCHF 195’910CHF 477’0601’555–3’786
Haas FertigbauDeutschschweizCHF 199’000CHF 323’0001’463–2’375
Fingerhut HausDeutschschweizCHF 218’134CHF 798’7171’381–5’055
ScanHaus MarlowDeutschschweizCHF 235’000CHF 395’0001’506–2’532
Heinz von Heiden MassivhäuserDeutschschweizCHF 235’000CHF 560’0001’703–4’058
LEHNER HAUSDeutschschweizCHF 240’500CHF 548’3401’185–2’701
DanwoodDeutschschweizCHF 242’300CHF 596’9001’224–3’015
WOLF-HAUSDeutschschweizCHF 245’000CHF 460’0001’788–3’358
FingerHausDeutschschweizCHF 246’170CHF 468’3451’609–3’061
Haas Fertigbau - MehrfamilienhäuserDeutschschweizCHF 256’000CHF 533’4201’533–3’194
P & P MassivhausDeutschschweizCHF 259’000CHF 424’0001’811–2’965
SchwabenhausDeutschschweizCHF 265’000CHF 520’0001’866–3’662
Kern-HausDeutschschweizCHF 272’900CHF 625’9002’021–4’636
Bien-ZenkerDeutschschweizCHF 277’587CHF 690’6951’779–4’428
KLINKER HAUSDeutschschweizCHF 291’600CHF 383’5002’604–3’424
RENSCH-HAUSDeutschschweizCHF 294’059CHF 406’1742’014–2’782
GUSSEK HAUSDeutschschweizCHF 295’000CHF 640’0001’891–4’103
Dammann-HausDeutschschweizCHF 297’700CHF 492’1002’053–3’394
Danhaus DeutschlandDeutschschweizCHF 303’551CHF 523’8101’909–3’294
FischerHausDeutschschweizCHF 308’389CHF 870’7181’658–4’681
Bio-Solar-HausDeutschschweizCHF 314’627CHF 593’0402’247–4’236
Living FertighausDeutschschweizCHF 325’931CHF 686’4442’050–4’317
hebelHAUSDeutschschweizCHF 329’000CHF 329’0002’511–2’511
KAMPADeutschschweizCHF 340’000CHF 720’0002’237–4’737
Suckfüll EnergiesparhausDeutschschweizCHF 344’475CHF 535’4442’237–3’477
Hanse HausDeutschschweizCHF 375’569CHF 679’6692’487–4’501
OKAL HausDeutschschweizCHF 407’900CHF 622’9002’000–3’053
Regnauer HausbauDeutschschweizCHF 416’455CHF 647’3752’301–3’577
BaufritzDeutschschweizCHF 480’000CHF 950’0002’857–5’655
HUF HAUSDeutschschweizCHF 580’000CHF 1’200’0002’377–4’918

Die CHF/m²-Näherung basiert auf der durchschnittlichen Wohnfläche des Anbieters und dient nur der groben Einordnung. Massgeblich ist stets die individuelle Offerte.

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Methodik: So entstehen die Zahlen

Ein Preisindex ist immer nur so gut wie seine Rechenregeln – deshalb legen wir sie offen. Die Quadratmeterpreise dieses Reports berechnen wir zur Buildzeit direkt aus unserer kuratierten Häuser-Datenbank. Für jedes Haus mit hinterlegtem Ab-Preis teilen wir diesen Preis durch die angegebene Wohnfläche und erhalten so einen Quadratmeterpreis. Aus diesen Einzelwerten bilden wir Median, Durchschnitt sowie das Minimum und Maximum – insgesamt fliessen 14 von 19 Häusern ein. Häuser, die nur auf Anfrage bepreist sind, bleiben bewusst aussen vor, weil ein geschätzter Preis das Ergebnis verfälschen würde.

Wir arbeiten bewusst mit dem Median als Leitkennzahl. Der Median markiert den mittleren Wert: Die eine Hälfte aller Häuser ist günstiger, die andere teurer. Anders als der Durchschnitt reagiert er kaum auf einzelne Ausreisser – ein einzelnes Premium-Haus verschiebt den Median nicht, den Durchschnitt aber deutlich. Genau deshalb zeigen wir beide Werte nebeneinander: Der Median steht für das typische Preisgefühl, die Differenz zum Durchschnitt verrät, wie stark das obere Segment nach oben ausbricht. Für die Auswertung je Haustyp fassen wir alle Ausbauhäuser unabhängig vom Grundriss in einer eigenen Kategorie zusammen, weil die Ausbaustufe den Preis stärker prägt als die reine Gebäudeform.

Die zweite Datenebene – die Marktentwicklung von 2020 bis 2026 – ist eine kuratierte Indexreihe. Sie leitet sich nicht aus unserer Häuser-Datenbank ab, sondern orientiert sich am Baupreisindex des Bundesamts für Statistik und wird redaktionell auf das Fertighaus-Segment geglättet. Das Basisjahr 2020 setzen wir auf 100 Punkte; jeder Folgewert zeigt die prozentuale Veränderung des Preisniveaus gegenüber diesem Ausgangspunkt. Der markante Sprung von 2021 auf 2022 spiegelt die damaligen Material- und Energiepreisschübe wider, die flache Kurve ab 2023 die Normalisierung. Wichtig zu verstehen: Der Index beschreibt die allgemeine Preisdynamik, nicht den Preis eines konkreten Hauses.

Was der Report bewusst ausklammert, ist mindestens so wichtig wie das, was er zeigt. Sämtliche Quadratmeterpreise beziehen sich ausschliesslich auf das Gebäude in der jeweiligen Ausbaustufe. Nicht enthalten sind Bauland, Erschliessung, Baugrunduntersuchung, Baunebenkosten wie Notariat, Handänderungssteuer und Baubewilligung sowie der Umschwung. Diese Posten summieren sich in der Praxis leicht auf 20 bis 35 Prozent der reinen Bausumme und streuen regional enorm. Wer die hier gezeigten Werte auf sein eigenes Vorhaben übertragen möchte, sollte sie daher als belastbaren Ausgangspunkt verstehen – und die individuellen Nebenkosten separat kalkulieren.

Für die tiefere Kostenrechnung stehen Ihnen weitere Werkzeuge zur Verfügung: Mit dem Fertighaus-Kostenrechner ermitteln Sie die Gesamtinvestition inklusive Fundament, Nebenkosten und Reserve. Wollen Sie Anbieter direkt gegenüberstellen, hilft der Anbietervergleich. Und wer bei fallenden oder steigenden Preisen benachrichtigt werden möchte, richtet sich am besten einen Preisalarm ein. So verbinden Sie den statistischen Überblick dieses Reports mit konkreten, auf Ihr Budget zugeschnittenen Offerten.

Was die Zahlen für Bauherren bedeuten

Für angehende Bauherren ist der wichtigste Befund dieses Reports die Beruhigung der Preiskurve. Nach den turbulenten Jahren 2021 und 2022, in denen Fertighäuser binnen kurzer Zeit spürbar teurer wurden, hat sich der Markt seit 2023 stabilisiert. Wer heute plant, kalkuliert auf einem deutlich verlässlicheren Fundament als noch vor drei Jahren – die Gefahr, dass eine Offerte zwischen Erstgespräch und Vertragsunterschrift dramatisch teurer wird, ist geringer geworden. Das ändert allerdings nichts daran, dass das Preisniveau insgesamt hoch bleibt: Rund 37 Prozent über dem Stand von 2020 zu liegen, bedeutet für ein durchschnittliches Familienhaus einen fünfstelligen Mehraufwand gegenüber der Vor-Corona-Zeit.

Der zweite Hebel liegt in der Ausbaustufe. Die grosse Spanne zwischen dem günstigsten und dem teuersten Segment zeigt: Wer bereit ist, beim Innenausbau selbst Hand anzulegen, senkt den Quadratmeterpreis erheblich. Ein Ausbauhaus verlagert Gewerke wie Malerarbeiten, Bodenbeläge und Teile der Installation in die Eigenleistung – das kann fünfstellige Beträge sparen, setzt aber handwerkliches Geschick, Zeit und ein realistisches Selbstbild voraus. Am anderen Ende der Skala stehen schlüsselfertige Stadtvillen, bei denen Komfort, Ausstattung und Repräsentationsanspruch den Preis treiben. Zwischen diesen Polen findet fast jede Baufamilie eine passende Konfiguration – vorausgesetzt, sie kennt die realistischen Marktpreise. Genau dafür ist dieser Report gedacht.

Alle Angaben ohne Gewähr. Der Preisindex dient der Orientierung und ersetzt keine individuelle Offerte. Preise können je nach Region, Ausstattung, Bauland und Baujahr abweichen.

Häufige Fragen zum Fertighaus-Preisindex

Antworten rund um Datenbasis, Methodik und Aussagekraft des Preisindex für Q3 2026 – von der Median-Berechnung bis zur Marktentwicklung seit 2020.

Auf welcher Datenbasis beruht der Fertighaus-Preisindex?
Der Index kombiniert zwei Ebenen. Die Quadratmeterpreise je Haustyp berechnen wir zur Buildzeit aus 14 bepreisten Häusern unserer redaktionell geprüften Datenbank – konkret aus dem Ab-Preis geteilt durch die Wohnfläche. Die langfristige Marktentwicklung 2020 bis 2026 bilden wir als kuratierte Indexreihe ab, die sich am amtlichen Baupreisindex des Bundesamts für Statistik orientiert und auf den Schweizer Fertighaus-Markt geglättet ist. So sehen Sie sowohl das aktuelle Preisgefüge als auch den mehrjährigen Trend.
Warum liegt der Median unter dem Durchschnitt?
Median (CHF 4’999/m²) und Durchschnitt (CHF 4’801/m²) unterscheiden sich, weil einzelne Premium-Häuser den Mittelwert nach oben ziehen. Der Median – der Wert, unter und über dem jeweils die Hälfte aller Häuser liegt – ist gegen solche Ausreisser robuster und deshalb die ehrlichere Kennzahl fürs Preisgefühl. Für Ihre Budgetplanung ist der Median die bessere Orientierung, der Durchschnitt zeigt zusätzlich, wie stark das obere Segment streut.
Ist das Grundstück im Quadratmeterpreis enthalten?
Nein. Alle CHF/m²-Werte beziehen sich ausschliesslich auf das Haus in der jeweils genannten Ausbaustufe. Bauland, Erschliessung, Baunebenkosten und Umschwung sind bewusst nicht enthalten, weil sie regional extrem streuen – Bauland kostet je nach Lage zwischen einigen Hundert und mehreren Tausend Franken pro Quadratmeter. Rechnen Sie diese Posten für Ihre Gesamtinvestition separat dazu; unser Kostenrechner hilft dabei.
Wie stark sind die Fertighauspreise seit 2020 gestiegen?
Unsere kuratierte Indexreihe zeigt seit dem Basisjahr 2020 einen Anstieg auf 137 Punkte für 2026 – das entspricht rund 37 Prozent über sieben Jahre. Den grössten Sprung gab es 2021 auf 2022 durch Material- und Energiekosten. Seit 2023 hat sich die Kurve deutlich abgeflacht: Die jährlichen Zuwächse liegen wieder im niedrigen einstelligen Prozentbereich, der Markt hat sich also spürbar beruhigt.
Welches Haussegment ist aktuell am günstigsten?
Gemessen am Median-Quadratmeterpreis ist das Segment „Ausbauhaus“ mit CHF 2’093/m² aktuell am günstigsten, am oberen Ende liegt „Doppelhaus“ mit CHF 6’034/m². Der Unterschied erklärt sich durch Ausbaustufe, Bauweise und Ausstattungsniveau – ein Ausbauhaus mit Eigenleistung senkt den Quadratmeterpreis am stärksten, während repräsentative Stadtvillen im gehobenen Segment liegen.
Kann ich den Report als E-Mail erhalten?
Ja. Über das Formular auf dieser Seite fordern Sie die aufbereiteten Report-Ergebnisse kostenlos und unverbindlich an. Sie erhalten die aktuellen Quadratmeterpreise je Haustyp sowie passende, geprüfte Hersteller-Offerten zu Ihrem Vorhaben – innerhalb von 24 Stunden und ohne Weitergabe Ihrer Daten ohne Ihre ausdrückliche Einwilligung.
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