Echte-Baukosten-Rechner: Was Ihr Haus WIRKLICH kostet
Der Katalogpreis lockt, doch der Endpreis zählt. Dieser Rechner legt offen, was tatsächlich zusammenkommt: vom Fundament über die Nebenkosten bis zu Küche, Umschwung und regionalen Zuschlägen. So erkennen Sie auf einen Blick, wie gross der Abstand zwischen Prospekt und Wirklichkeit ausfällt.
Ihre Angaben
Keine Handänderungssteuer + Notariat/Grundbuch ca. 0.2 % auf den GrundstückspreisErwerbsnebenkosten Zürich: Handänderungssteuer 0 % (abgeschafft/keine), Notariats- & Grundbuchgebühren ca. 0.2 %. Quelle: kantonale Steuergesetze und Gebührenordnungen, Stand 2026. Gemeindezuschläge möglich.
Einzelpositionen (Ihre Angaben)
Bauzeit, Finanzierung & Reserve
Richtwerte sind mit „Annahme“ gekennzeichnet und stammen aus dem Echte-Baukosten-Rechner (Stand 2026). Positionen mit „Ihre Angabe“ starten bei 0 CHF – tragen Sie Ihre eigenen Werte ein.
Voraussichtliche Gesamtkosten Schätzung
realistische Spanne CHF 460’933 – CHF 561’136Schätzung: Spanne −8 % / +12 % um den berechneten Wert. Der tatsächliche Preis hängt von Grundstück, Baugrund, Ausstattung, Anbieter und Eigenleistung ab. Datenstand 2026.
Wichtigste Kostentreiber
- 1. Hauspreis (Katalog + Fundament + Region)CHF 372’000
- 2. BaunebenkostenCHF 55’800
- 3. ReserveCHF 23’858
Nicht berücksichtigt
- • Grundstückspreis (nicht erfasst / 0 CHF)
- • Maklerprovision (nicht erfasst / 0 CHF)
- • Erschliessung (nicht erfasst / 0 CHF)
- • Hausanschlüsse (Strom, Wasser, Abwasser) (nicht erfasst / 0 CHF)
- • Baustelleneinrichtung (Bauwasser, Baustrom) (nicht erfasst / 0 CHF)
- • Architekt, Vermessung, Statik (nicht erfasst / 0 CHF)
- • Bodenklasse / Hanglage / Erdarbeiten (nicht erfasst / 0 CHF)
- • Wärmepumpe (nicht erfasst / 0 CHF)
- • PV-Anlage & Speicher (nicht erfasst / 0 CHF)
- • Malerarbeiten (nicht erfasst / 0 CHF)
- • Bodenbeläge (nicht erfasst / 0 CHF)
- • Garage / Carport (nicht erfasst / 0 CHF)
- • Mögliche kantonale Förderbeiträge (z. B. Gebäudeprogramm, Minergie) senken den Eigenkapitalbedarf – hier nicht gegengerechnet.
* Alle Werte sind Schätzungen auf Basis marktüblicher Durchschnittswerte (Stand 2026). Sie ersetzen kein persönliches Angebot. Zu jeder Position finden Sie in den Eingabefeldern eine Annahme/Quelle als Tooltip.
Ihr Ergebnis ist ohne Angabe von Kontaktdaten sichtbar. Sie können es speichern, drucken oder direkt weitermachen:
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Warum der Katalogpreis selten dem Endpreis entspricht
Wenige Angaben beim Hausbau sind so verlockend – und gleichzeitig so missverständlich – wie der Katalogpreis eines Fertighauses. Er dominiert die Prospekte, steht auf den Preistafeln in den Musterhausparks und erscheint in Inseraten als der Preis. Was hinter dieser Zahl steckt, überliest man leicht: Gemeint ist meist das aufgestellte Haus ab Oberkante Bodenplatte in der beworbenen Ausbaustufe. Alles, was aus dem Rohbau ein bewohnbares Zuhause macht, ist nicht eingerechnet. Genau hier lauert die grosse Überraschung – und genau diese Lücke rechnet Ihnen unser Rechner vor.
Der erste grosse Posten, der im Katalogpreis fehlt, ist das Fundament. Ob Sie sich für eine Bodenplatte oder ein Untergeschoss entscheiden, macht rasch mehrere Zehntausend Franken aus. Aushub, Baugrunduntersuchung, Abdichtung und Frostschürze wollen bezahlt sein, noch bevor das Haus geliefert wird. Ein Untergeschoss schafft wertvolle Nutzfläche, kostet aber leicht das Dreifache einer Bodenplatte. Wer hier zu knapp plant, sprengt das Budget bereits vor dem Aufrichten.
Der zweite grosse Block sind die Baunebenkosten. Rund 15 Prozent der reinen Bausumme sollten Sie dafür einplanen, in ungünstigen Fällen bis zu 20 Prozent. Dazu gehören Baubewilligung und Prüfstatik, Vermessung und Baugrunduntersuchung, die Erschliessung und die Werkleitungen für Strom, Wasser, Abwasser und Kommunikation, dazu Bauwasser, Baustrom, Bauversicherungen und die Bauabnahme. Diese Positionen klingen nach Formalitäten, summieren sich aber zu fünfstelligen Beträgen. Eine ausführliche Aufstellung finden Sie in unserem Ratgeber zu den Baunebenkosten.
Ausbauhaus, Küche, Umschwung: die stillen Kostentreiber
Wer sich für ein Ausbauhaus entscheidet, senkt den Katalogpreis bewusst – und übernimmt dafür einen Teil des Innenausbaus selbst. Das ist ein legitimer und häufig cleverer Weg, um zu sparen. Doch Ausbauhaus bedeutet nicht bezugsbereit: Malerarbeiten, Bodenbeläge, teils Innentüren und die sanitäre Feinmontage fehlen noch. Selbst wer vieles in Eigenleistung erbringt, zahlt Material, Werkzeug und investiert reichlich Zeit. Unser Rechner veranschlagt für diese Arbeiten beim Ausbauhaus deshalb einen realistischen Zusatzposten – genau hier wird das Budget am häufigsten unterschätzt.
Zwei weitere Posten fehlen im Prospekt fast immer, sind aber unverzichtbar: die Küche und der Umschwung. Eine Einbauküche in solider Qualität kostet rasch CHF 20'000 bis 30'000, nach oben bleibt die Grenze offen. Der Umschwung – Zufahrt, Sitzplatz, Zaun, Vorbereitung für den Unterstand und Bepflanzung – schlägt ebenfalls fünfstellig zu Buche. Wer diese Positionen in der Planung ausblendet, steht am Schluss vor einem fertigen Haus, aber mit aufgebrauchtem Budget und unfertigem Grundstück.
Region und Grundstück: die letzten Stellschrauben
Schliesslich bestimmt die Region die Höhe der Handwerkerlöhne und damit den Endpreis. In wirtschaftsstarken Kantonen wie Zürich, Zug oder Genf liegen die Baukosten spürbar über dem Schweizer Durchschnitt, in ländlichen Gebieten wird günstiger gebaut. Unser Rechner bildet diesen Effekt über einen regionalen Auf- oder Abschlag ab. Und nicht vergessen: Fehlt Ihnen noch ein Bauland, kommt dieser – je nach Lage grösste – Einzelposten samt Handänderungssteuer, Notariat und Grundbuch obendrauf. Wer alle diese Faktoren ehrlich zusammenzählt, geht mit einem belastbaren Budget ins Bankgespräch. Eine vollständige Gesamtkalkulation inklusive Reserve liefert Ihnen ergänzend unser Fertighaus-Kostenrechner. Offizielle Baupreisindizes veröffentlicht das Bundesamt für Statistik.
Häufige Fragen zum Baukosten-Check
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Unterschied zwischen Katalogpreis und realem Endpreis eines Fertighauses 2026 in der Schweiz.

